1. Kinderrechteplatz West-Österreich im Kulturhauspark Dornbirn

Kinder haben Rechte – und künftig auch einen eigenen  Platz

Mitten im Kulturhauspark Dornbirn entsteht der erste „Platz für UN-Kinderrechte“ in Vorarlberg.

Ein Ort, der sichtbar macht, was oft übersehen wird: Kinder haben Rechte. Ab März werden 13 kreativ gestaltete, beidseitig bedruckte Schilder im Park zu finden sein. Manche gut sichtbar, andere bewusst etwas versteckt. Kindgerecht formuliert, laden sie mit Fragen, Rätseln und interaktiven Elementen Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu ein, anzuhalten, nachzudenken, Neues zu lernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Standort im Kulturhauspark

Der Platz wurde bewusst zentral, gut erreichbar und an einem beliebten Treffpunkt für Familien gewählt.

Bestehende Orte wie der Spielplatz, der Weidenunterschlupf, der Friedenspfahl, der Bücherschrank oder die Hochbeete der „Essbaren Stadt“ werden gedanklich und symbolisch mit den Kinderrechten verbunden und dadurch neu erlebbar gemacht.

100 % Kinder- und Jugendbeteiligung

Von Beginn an haben Kinder und Jugendliche Entwicklung, Gestaltung, Umsetzung und Präsentation aktiv übernommen.

„Von Kindern für Kinder – Jugendpartizipation wird oft gewünscht, aber selten gelebt. Der Kinderrechteplatz soll nicht nur die Kinderrechte sichtbar machen, sondern auch Kinder und Jugendliche selbst.“
– Jubo Viola Amann

Die jungen Projektmacherinnen **erarbeiteten Inhalte, brachten ihre Perspektiven ein, präsentierten das Projekt bei potenziellen Partnerinnen, in Stadt- und Verkehrsplanung und anderen Gremien**. Sie übernahmen Verantwortung – auch dann, wenn es herausfordernd wurde.

Vom Gedanken zur Vision

Was erwartet dich im Park?

11 interaktive Kinderrechte-Schilder

Kreativ gestaltet, teilweise versteckt, zum Entdecken einladend

Jedes Schild widmet sich einem zentralen Kinderrecht, z. B.:

    • Recht auf Bildung

    • Recht auf Spiel und Freizeit

    • Schutz vor Gewalt

    • Recht auf Gleichbehandlung

    • Recht auf Gesundheit

    • Schutz vor Krieg und Flucht

    • Recht auf Beteiligung

    • Recht auf eine intakte Umwelt

    • Recht auf ein sicheres Zuhause

    • Recht auf Information

    • Recht auf bedarfsorientierte Förderung bei Behinderung

✨ Die Schilder enthalten einfache Erklärungen, Fragen zum Nachdenken, kleine Rätsel, QR-Codes und interaktive Elemente

Gemeinsam möglich gemacht

Der Kinderrechteplatz wurde von den Kinder- und Jugendbotschafter*innen für UN-Kinderrechte und SDGs der Caritas Auslandshilfe Vorarlberg initiiert und gemeinsam mit zahlreichen Netzwerkpartner*innen umgesetzt, darunter

KIJA, JugenDornbirn, aha, Peter & Heike Mennel, Großeltern für Enkelkinder, LZH, Volksschule Edlach, Dornbirner Jugendwerkstätten, OJAD, Vorarlberger Kinderdorf, Junge Kirche und Vorarlberger Kinderbetreuung – unterstützt von der Stadt Dornbirn.

 

Weitere Partner*innen sind unter anderem: Plattform für Menschenrechte, Kinder- und Jugendanwalt, Amnesty, Klimabündnis, Startbahn, Rotes Kreuz, Pfadis, Stadtbibliothek Dornbirn, Südwind, Caritas, Katholische Kirche Dornbirn, Kinderbetreuung Dornbirn, Vorarlberger Familienverband, Inatura, Caritas Freiwillige und Hospiz Caritas.

 

Gemeinsam entsteht ein lebendiger Ort mit Workshops, Aktionen und Veranstaltungen über das ganze Jahr – zum Beispiel Crashkurs Gebärdensprache, Workshops zu Klimawandel und Demokratie, Graffiti-Jam, Familienfeste, Flohmärkte und Kleidertauschpartys.

Rückblick: Eröffnung des Kinderrechteplatzes

Am 18. März 2026 wurde der erste Kinderrechteplatz in Vorarlberg feierlich eröffnet – mitten im Kulturhauspark Dornbirn. Kinder, Jugendliche, Familien und zahlreiche Gäste feierten gemeinsam diesen besonderen Ort, der Kinderrechte ins Zentrum unserer Gesellschaft rückt.

 

Ehrengäste & Reden

Die Eröffnung wurde begleitet von prominenten Redner:innen:

  • Alexander Juen, Vizebürgermeister Dornbirn
  • Markus Fäßler, Bürgermeister Dornbirn
  • Bundesrätin Christine Schwarz-Fuchs

Zudem waren Politiker:innen aus der Region zu Besuch, darunter Fabienne Lackner (NEOS), Cenk Dogan (ÖVP) und Nicole Hosp-Feurstein (FPÖ). Zahlreiche Netzwerkpartner:innen, die das Projekt unterstützt haben, waren ebenfalls anwesend.

Eindrücke & Dank

Der Tag war geprägt von Begegnungen, Gesprächen und Begeisterung bei Jung und Alt. Ein großer Dank geht an alle Kinder, Jugendlichen, Partner:innen und Unterstützer:innen, die dieses Pilotprojekt möglich gemacht haben.

 

Der Kinderrechteplatz bleibt weiterhin ein lebendiger Treffpunkt mit Workshops, Aktionen und Veranstaltungen über das ganze Jahr.

Kinderrechte Platz Events

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